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Demenz-Risiko durch Übergewicht?
Man ist ja einiges gewohnt, wenn es um die (berechtigten) Hinweise auf die Folgen von allzu viel Gewicht geht (wohlgemerkt: ein moderates Fettpölsterchen schadet nicht, ganz im Gegenteil - auch das ist bewiesen!). Wir wissen alle um die Risiken im Hinblick auf Herz-, Kreislauferkrankungen, Diabetes, orthopädische Probleme und Krebs. Nun haben mehrere wissenschaftliche Studien gezeigt, dass Übergewicht offenbar auch Auswirkungen auf das Gehirn hat: die Lernfähigkeit sinkt, die Hirnmasse schrumpft. So jedenfalls die Forscher. Und das bedeutet vor allem für das Alter eine schlechte Ausgangsbasis: Das Demenzrisiko vervierfacht sich. Was also tun? Es gibt gute Anhaltspunkte, die besagen, dass vor allem die Mittelmeerkost Demenz bremsen kann. Also: Viel Fisch essen, viel Gemüse, viel Obst und Cerealien. Wer dann noch mehrfach ungesättigte Fettsäuren (Oliven- und Rapsöl) zu sich nimmt und Alkohol möglichst nur in Form von (wenig) Rotwein, der tut sich zweifellos Gutes.

Kommentare
Wichtiges Thema
Darüber sollten Übergewichtige ganz besonders nachdenken. Überhaupt: Wenn man sich vorstellt, wie viel Schaden sich Menschen zufügen, die essen und essen und nicht damit aufhören können. Was steht denn da für eine Macht der Selbstzerstörung (unbewusst) dahinter. Man bekommt Gänsehaut, wenn man darüber nachdenkt. Salome K., München
Übertrieben
Ich halte solche "wissenschaftlichen" Studien für übertrieben. Mich überzeugt dieser Zusammenhang nicht. Deswegen habe ich keine Lust abnehmen ... und wenn ich dann dement bin, weiß ich eh nicht mehr, dass ich dick bin. Also. Mir schmeckt's - und so soll's bleiben. Agathe Medel, Bochum
Stimmt!
Ich habe auch darüber gelesen ... da hilft nur eines: Genauso essen wie Sie es beschreiben. Ist doch eigentlich nicht schlimm, oder? Mit mediterraner Kost kann man prima (langsam) abnehmen - und schmecken tut sie obendrein. Und wenn sie dann noch vor Alzheimer hilft, muss man nicht mehr nachdenken, oder?
Tina Engkermeier, Passau
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