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Tipp des Tages

Eben las ich im web folgenden "Tipp des Tages" zum Abnehmen: "Forscher der Universität von Perth (Australien) konnten nachweisen, dass entrahmte Milch länger satt macht als die gleiche Menge Fruchtsaft. In ihrem Test nahmen übergewichtige, aber ansonsten gesunde Frauen und Männer beim Mittagessen im Schnitt fast neun Prozent weniger Kalorien auf, wenn sie morgens Milch getrunken hatten. Eiweiß, das in Molke und Kasein enthalten ist, hält offensichtlich länger vor als Kohlenhydrate." Überraschung! Wer hätte das gedacht? Manchmal meine ich, dass die Menschheit wirklich denkt, Dicke seien zu blöd, um die einfachsten Zusammenhänge zu begreifen. Da werden dann Experten für Binsenweisheiten bemüht, die sich mittlerweile wahrhaftig rumgesprochen haben ... man fasst es nicht! Wie wäre es stattdessen mal mit den wirklich interessanten Themen? Zum Beispiel, warum intelligente Frauen nicht in der Lage sind, das zu tun, was theoretisch simpel ist, nämlich abzunehmen? Warum sie sich selbst im Wege stehen und immer wieder scheitern? DAS sind freilich Fragen. die ungleich komplizierter zu beantworten sind als der Unterschied zwischen Milch und Saft ...

Selbsterkenntnis ist das einzig Wahre

In meinen Beratungsstunden bin ich immer wieder mit der Situation konfrontiert, dass Frauen die Schuld für ihr Dicksein grundsätzlich bei anderen suchen. Die Mutter, der Vater, der Mann, der Ex-Mann, die Kinder, die Freunde, die berufliche und familiäre Situation - nichts und niemand bleibt ungeschoren. Natürlich können all diese Menschen und Situationen einen zum Teil erheblichen Einfluss auf unsere Gewichtsgeschichte haben und sogar so etwas wie "Schuld" daran (obgleich ich dieses Wort nicht mag). Dennoch: Irgendwann ist es Zeit, erwachsen zu werden. Irgendwann müssen wir die Vergangenheit ruhen lassen, um weiterzukommen in unserer eigenen Entwicklung. All dieses "Gebrüte" um Vergangenes hat nur ein Ergebnis: Es frisst unsere Energie und blockiert unser Denken. Und beides brauchen wir für schönere und sinnvollere Dinge als für ständiges Kreisen um Essen und Zu- und Abnehmen. Fassen Sie sich ein Herz: Verzeihen Sie all jenen, die es nicht gut gemeint haben mit Ihnen. Sehen Sie sich ein Bild Ihrer Peiniger an und sagen Sie laut: "Ich verzeihe Euch!" Sie werden sehen, wie ungleich besser Sie sich fühlen werden. Wiederholen Sie diese Übung und lassen Sie innerlich los.  Sie müssen die Personen, um die es geht, nicht lieben - damit wir uns nicht missverstehen. Aber Sie sollten alte Rechnungen endlich abhaken, neutral mit den Betreffenden umgehen, keinen Zorn mehr spüren. Und wenn Sie somit die Schuld nicht mehr deligieren können, sondern an die eigene Verantwortung appellieren müssen, dann werden Sie plötzlich eine ganz andere Sichtweise auf Ihr Gewichtsproblem bekommen. Und erkennen, dass es allein in Ihrer Hand liegt, daran etwas zu verändern. Sie sind der Dreh- und Angelpunkt. Niemand sonst.

Ich mach Dich schlank?

Manche Konzepte wirken so einfach, so genial einfach, dass man gerne glauben möchte, dass sie funktionieren. Beispiel: Die Botschaften von Paul McKenna, der selbstbewusst behauptet "Ich mach Dich schlank!" Tja, wenn's so einfach wäre ... Einfach sind sie ja, die Handlungsanweisungen: Höre auf Deine Instinkte; iss nur dann, wenn Du Hunger hast; iss nur, worauf Du Appetit hast; iss langsam und mit Genuss; iss nur soviel, wie Dein Körper haben will; höre auf, wenn Du satt bist. Ich will schon glauben, dass dieses Konzept bei manchen, ja vielleicht sogar bei vielen Menschen funktioniert. Bei mir - so der "Eigentest" - funktioniert es nur anfangs (und da holprig), später dann sind lediglich eines: die Dämme gebrochen. Nun bin ich sicherlich kein "Normalfall", sondern eine Frau mit einer nahezu lebenslangen Diätgeschichte, die es dann doch irgendwann geschafft hat, mittlerweile 60 Kilo abzunehmen. Nur: Mit diesen Anweisungen wäre mir das garantiert nicht geglückt. Dazu war ich viel zu gefangen in meinem Esswahn, hatte ein vollkommen ruiniertes Körpergefühl - und massive Probleme mit Psyche und Körper. Selbst heute wirken  solche Mechanismen bei mir nicht. Und soll ich Ihnen etwas verraten? Ich würde mir so sehr wünschen, dass dem so wäre - das Leben (und Abnehmen!) wäre so unendlich viel einfacher!

Gute Vorsätze, schlechte Vorsätze

Das neue Jahr hat begonnen - und was fällt uns allen auf? In jeder Tageszeitung und in jedem Frauenmagazin boomen sie jetzt wieder, die Diäten rauf und runter. Jedes Jahr dasselbe Lied, jedes Jahr derselbe Ausgang ... so schnell die Pfunde runter sind, sind sie wieder (schleichend) drauf. Also, am besten gar nicht erst aufspringen auf den immer selben öden Diätzug. Klar: Wir haben alle "gesündigt" (bewusst und mit großer Lust!) und nun müssen wir wieder etliche Gänge runter schalten. Aber das geht auch moderat: Einfach auf Süßes und Alkohol verzichten, das Fett einschränken ... und schon werden recht bald die Bünde wieder lockerer sitzen. Wer ganz viel Gewicht verlieren muss, muss natürlich über andere Wege nachdenken. Ein guter Vorsatz dabei könnte sein: "Ich schau mir mein Leben genau an. Ich denke über meine Ess-Muster nach, ich versuche, diese zu durchbrechen. Ich versuche, mein Leben zu verändern. Ich hole mir Hilfe, wenn ich es allein nicht schaffe. Ich bin das Wichtigste in meinem Leben - ich werde in mich investieren." Ein schlechter Vorsatz wäre: "Ich mache jetzt 4 Wochen Kohlsuppendiät" oder "Eine Gruppe soll mein Problem lösen!" In meinen Trainings versuche ich - ganz oft übrigens vergebens - klar zu machen, dass es weder den "Diät-Messias" noch den Kilo-weg-Wunderzauberer gibt. Es ist und bleibt eine Wahrheit, die noch nicht einmal bitter sein muss: Nur Sie allein werden Ihr "Problem" lösen können. Mit Unterstützung und Hilfe - ja. Aber letztendes werden Sie allein darüber bestimmen, ob eine Strategie Erfolg haben wird oder nicht. Vertrauen Sie auf Ihr Inneres - es hat mehr Ressourcen und ist mächtiger als Sie denken.

Ich möchte Ihnen an dieser Stelle ein gutes Neues Jahr wünschen - es soll es in jeder Hinsicht gut mit Ihnen meinen.

Ihre Angelika Schaller

Weihnachten - ohne Schlemmen geht es nicht

Wie war bei Ihnen das Weihnachstfest? Bei mir war es durchwachsen. Das Wetter war mies (warm, viel Regen, der ganze schöne Schnee war weg!) und meine Vorsätze blieben ... eben nichts als Vorsätze. Eigentlich wollte ich weniger Fettes essen, weniger Plätzchen, weniger Süßes ... aber irgendwie konnte ich mich dem Weihnachtssog nicht entziehen. Und soll ich Ihnen etwas sagen? Es war gut so! Feiertage sind dazu da, sie zu feiern. Kasteien beziehungsweise vernünftg leben können wir den Rest des Jahres. Also: Nichts bereuen, aber morgen wieder einen Gang kürzer treten. Das war's dann eigentlich schon, denn "Balance" ist das Zauberwort. Ich wünsche Ihnen allen an dieser Stelle ein gutes Neues Jahr! Möge es Ihnen von allem das Beste bringen!

Vorsätze ade

Nun naht sie wieder, die Zeit der Vorsätze. "Nächstes Jahr wird alles besser - und nächstes Jahr schaffen wir es auch mit dem Abnehmen!" Das ist wie mit den Rauchern. Die letzte Zigarette am 31.12. - das ist mittlerweile ein running gag. Jeder weiß, dass bereits am 1.1. wieder zum Glimmstengel gegriffen wird, weil der Wille vielleicht da, aber das Fleisch schwach ist. Außerdem setzen Vorsätze unnötig unter Druck, vor allem, wenn sie vor einer Menge "Zeugen" stattgefunden haben. Machen wir es dieses Jahr doch lieber so: Seien wir hübsch bescheiden, lassen wir andere die Vorsätze verlauten ... und wir werden still und leise zu unserem Ziel kommen. Das lautet in meinem Fall: Endlich die "6" vor dem Gewicht (das habe ich bis heute nicht geschafft - werde ich aber noch!), in Ihrem Fall vielleicht 5 oder zehn oder sogar 30 Kilos abzunehmen. Lieber weniger reden dafür Taten sprechen lassen ... das ist jedenfalls meine Devise.

Italienische Sünden

Das war hart! Vier Tage Sizilien und ich fühle mich gefühlte zehn Kilo schwerer. Wahrscheinlich sind es nur zwei, aber ich wage mich erst gar nicht auf die Waage, da mir das Kneifen sämtlicher Kleidungsstücke zeigt: DAS war zuviel des Guten. Jede Menge Pasta, Brot, Salami, Schinken, Käse, Rotwein - und die typisch sizilianischen Backwaren, die sich vor allem durch eines auszeichnen: zuviel Fett und zuviel Zucker. Unglaublich, was wenige Tage anrichten können ... Klar habe ich das Schlemmen genossen, aber eigentlich war es auch hochgradig unvernünftig. Zuhause versucht man, alles im Lot zu halten und dann - peng! - reichen wenige Tage, um das ganze Wohlfühlgefüge über den Haufen zu werfen. Was ich Ihnen damit sagen will, geneigte LeserInnen? Dass auch ich Fehler mache und somit - immer und immer wieder - "büßen" muss. Schon ganz schön dumm, oder? Ich nehme mir feste vor: Das nächste Mal lasse ich mehr Vernunft walten.

Kurse und Coaching

Eine kurze Info für alle Besucher meiner Webseite: Alle Kurse, die ich anbiete, sind auch als Einzelkurs buchbar - fragen Sie mich einfach nach den Konditionen. Einzelcoachings für die Themen Abnehmen und Persönlichkeitsentwicklung sind in wenigen Fällen wieder möglich.

O Du Fröhliche ...

Nächste Woche ist der erste Advent - bis dahin werde ich alle Weihnachtsplätzchen, nach denen mir der Sinn steht, gebacken haben. Abnehmen oder Gewicht halten - und Plätzchen essen? Geht das denn? Ja, es geht. Es ist alles - wie immer - eine Frage der Dosis und der Zutaten. Zur Adventszeit gehören für mich eine Tasse Punsch, ein Stück Stollen oder ein paar Plätzchen einfach dazu. Wer sich zum Kaffee zwei bis drei Plätzchen oder einen Lebkuchen gönnt, wird nichts verkehrt machen. Die Kalorien kann man an anderer Stelle wieder einsparen oder man geht einfach einmal in der Woche öfter zum Walken oder ins Fitnessstudio. Verzicht ist jedenfalls bei ein wenig Vernunft und guter Einteilung nicht nötig. Prima sind übrigens die "Nervenkekse" der heiligen Hildegard. Sie wirken in den dusteren Monaten dank der hohen Dosen an Gewürzen wie Muskat und Zimt stimmungsaufhellend, außerdem sind sie nicht sehr süß. Wer sich für das Rezept interessiert, soll mir einfach eine Mail schicken.

Das Glück der Bewegung

Ich hatte Urlaub und war - wieder einmal - in meinen geliebten Bergen beim Wandern. Wenn ich steile Wege gehen kann, wenn ich (meist vollkommen ausser Puste, zugegeben ...) am Gipfel ankomme, wenn ich dann belohnt werde mit sensationellen Ausblicken, wenn ich auf der Hütte den wohl verdienten Apfelstrudel verspeise ... dann verspüre ich pures Glück. Darüber es geschafft zu haben (das Abnehmen und den Gipfel) und darüber, dass ich mich nicht mehr "behindert" fühlen muss, sondern (so gut wie) alles unternehmen kann. Das, liebe Leserinnen meines Blogs, möchte ich Ihnen heute auf den Weg geben: Den erneuten Appell, dass sich das Abnehmen lohnt. Immer! Ich wünsche Ihnen allen - bald! - Ihre eigenen Gipfelerfahrungen, samt Glücksgefühl und Apfelstrudel ...

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